FOrlesen!

Mediennutzung an Grundschulen Erfahrungen aus der Corona-Pandemie

Aktuelle Studie im Landkreis Forchheim bietet differenzierte Betrachtung
Aufruf zur Beteiligung an alle Eltern, Lehrkräfte und weiteres pädagogisches Personal an Grundschulen im Landkreis Forchheim

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie waren und sind für Grundschulen besonders gravierend. Über lange Zeiträume hinweg prägte Distanzunterricht den Alltag: Welche Praktiken haben sich dabei bewährt, welche weniger? Wie viel Zeit verbrachten die Kinder an Bildschirmen? Hat sich der Unterschied zwischen leistungsstarken und leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern vergrößert? Welche Erfahrungen aus der Pandemiezeit könnten Impulse für die Zukunft liefern?

Eine aktuell stattfindende Studie untersucht am Beispiel des Landkreises Forchheim Erfahrungen und Einschätzungen zur Grundschulpraxis während der Corona-Pandemie. Eine Stärke dieser Studie, deren Schwerpunkt auf der Mediennutzung liegt, ist die Einbeziehung verschiedener Perspektiven. Realisiert wird das Projekt in Kooperation von Landkreis Forchheim, einer Projektgruppe am Department Medienwissenschaft der Universität Erlangen-Nürnberg sowie der ebenfalls im Landkreis Forchheim ansässigen Akademie für Ganztagspädagogik.

Lehrkräfte, weiteres pädagogisches Personal  (in  Mittagsbetreuungen,  Ganztagsschulen etc.)  und  Eltern  (mit ihren Schulkindern) werden  derzeit  über  die  Schulen  eingeladen, sich  an  der  etwa  10-minütigen  Online-Umfrage  zu  beteiligen.  Auch Landrat Dr. Hermann Ulm und Dr. Cordula Haderlein, die fachliche Leiterin des Staatlichen Schulamtes laden diese Gruppen zur  Beteiligung an  der  Befragung ein. „Wir alle hatten keine Blaupause für eine solche Situation“, so Dr. Ulm, „umso wichtiger ist es, die Erfahrungen zu sammeln, zu bewerten und Schlüsse für die Zukunft zu ziehen“. Projektleiter Dr. Volker Titel ergänzt: „Dieses Projekt setzt die bewährte Zusammenarbeit von Landkreis und Universität fort mit Gewinn sowohl für die Forschung als auch ganz unmittelbar für pädagogische Praxis.“ 

Nach der Auswertung der Daten werden Bildungsbüro, Schulamt und die Projektgruppe an der FAU über die Ergebnisse und Schlussfolgerungen informieren und diskutieren.

Online Bildungskonferenz „FOrlesen!“ erfolgreich durchgeführt

Rund 50 Teilnehmer*innen haben bei der erstmals im kompletten Onlineformat durchgeführten Bildungskonferenz teilgenommen. Landrat Dr. Hermann Ulm begrüßte die Teilnehmer*innen und führte in die vielfältigen Kooperationen und Projekte in der Bildungsregion Forchheim zu diesem Thema ein.

Inzwischen sind die verschiedenen Aktivitäten im Bereich der Leseförderung, die von der Buchwissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-FAU in einer mehrjährigen Kooperation untersucht wurden - als Teil des Buches „Medienbildung und Literacy in Kindergarten und Schule“ erschienen. Im Anschluss an das Grußwort wurden daher die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen in den Bildungseinrichtungen von Dr. Volker Titel und am Projekt beteiligten (ehemaligen) Studierenden vorgestellt.

Medienbildung und Literacy in Kindergarten und Schule. Lehr- und Praxisbuch
ISBN: 978-3-946109-33-4, 508 Seiten, zahlr. Fotos, Grafiken und Tabellen,
24.95 Euro https://afg-im-netz.de/publikationen/medienbildung_und_literacy
 
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Anschließend kam Heike Schütz von der Akademie für Ganztagsschulpädagogik (AfG) zu Wort und erläuterte das Einzelprojekt „fun-reader“. Seit vielen Jahren werden dabei mittlerweile in 15 Schulen Schülerinnen und Schüler zu Jugendlesepaten für jüngere Kinder ausgebildet.

 

 
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Den Abschluss bildet ein weiteres herausragendes Leseförderprojekt im Landkreis Forchheim, nämlich „Lesehund“ Benny, der mit einem Lesehundeteam der Johanniter-Unfallhilfe an der Grund- und Mittelschule Eggolsheim aktiv ist. Mit tiergestützter Pädagogik wird bei den geförderten Kindern Vertrauen in die eigenen (Lese-)Fähigkeiten aufgebaut.

 

 
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Bildungskonferenz „FOrlesen!“ wird am 26. April 2021 online nachgeholt

Am 23. April 2020, dem jährlichen „Welttag des Buches“, sollte die 3. Bildungskonferenz in der Bildungsregion Landkreis Forchheim stattfinden. Aufgrund der beginnenden Pandemie musste dieser Termin im letzten Jahr leider abgesagt werden. Bei der Veranstaltung sollten unter anderem die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung von Leseförderung und Mediennutzung in den Bildungseinrichtungen des Landkreises Forchheim durch die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) vorgestellt werden. Inzwischen sind diese als Teil des Buches „Medienbildung und Literacy in Kindergarten und Schule“ erschienen.

 

Am 26. April 2021 von 14:00 bis 16:00 wird nun die Bildungskonferenz als Online-Veranstaltung nachgeholt.

Damit erhält auch die breite Öffentlichkeit die Gelegenheit, die zentralen Befunde und Empfehlungen aus dem mehrjährigen landkreisweiten Projekt „FOrlesen!“ zu erfahren. Nach dem etwa einstündigen Vortrag von Dr. Volker Titel kommt außerdem noch Heike Schütz von der Akademie für Ganztagsschulpädagogik (AfG) zu Wort, die das Einzelprojekt „fun-reader – Jugendlesepaten an Schulen“ aus Gräfenberg vorstellen wird. Den Abschluss bildet ein weiteres herausragendes Leseförderprojekt im Landkreis Forchheim, nämlich „Lesehund“ Benny, der an der Grund- und Mittelschule Eggolsheim aktiv ist.

>>> Hier geht’s zur Anmeldung <<<

 und zum ausführlichen Programmflyer.

Die Teilnahme an der Bildungskonferenz ist wie immer kostenlos. Nach der Anmeldung wird der Teilnahmelink per eMail verschickt.

 


Online-Fortbildung zur

„Medienbildung und Literacy in Kindergarten und Schule“

 

Im Zusammenhang mit der Buchveröffentlichung „Medienbildung und Literacy in Kindergarten und Schule“  bietet das Bildungsbüro nun in Kooperation mit dem Amt für Jugend, Familie und Senioren, dem Staatlichen Schulamt sowie der Akademie für Ganztagsschulpädagogik (AfG) und der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg eine Reihe von Online-Fortbildungen an. Im Mittelpunkt stehen dabei Erfahrungen aus den Kitas und Schulen bei der Nutzung unterschiedlicher Medien und Ideen für die jeweilige Praxis. Darüber hinaus werden einige wissenschaftliche Befunde vorgestellt und diskutiert. Durchgeführt werden die Fortbildungen von Dr. Volker Titel, dem Herausgeber des Buches „Medienbildung und Literacy in Kindergarten und Schule“ und langjährigem Mitarbeiter am Institut für Buchwissenschaft an der FAU.

 

Die Veranstaltungen sind für den 22., 23. und 24. März 2021 jeweils von 15:00 Uhr bis 17:15 Uhr geplant.

  1. Termin am 22.03.2021 von 15.00 Uhr bis 17.15 Uhr
    für Kitaleitungen und- mitarbeiter/innen, Tagespflegepersonal
    (Altersgruppe 3- bis 6- Jährige)
    Weitere Informationen finden Sie hier

  2. Termin am 23.03.2021 von 15.00 Uhr bis 17.15 Uhr
    für Schulleitungen/Lehrkräfte von Grundschulen, weiteres pädagogisches Personal und Tagespflegepersonal von Kindern im Grundschulalter
    (Altersgruppe 6- bis 10- Jährige)
    Weitere Informationen finden Sie hier

  3. Termin am 24.03.2021 von 15.00 Uhr bis 17.15 Uhr
    für Schulleitungen/Lehrkräfte von weiterführenden Schulen und weiteres pädagogisches Personal
    (Altersgruppe über 10 –Jährige)
    Weitere Informationen finden Sie hier

Zur Teilnahme eingeladen sind Mitarbeiter*innen in Kindergärten, Schulen, Förderzentren, Offenen und Gebundenen Ganztagsschulen, Mittagsbetreuungen sowie in der Tagespflege. Lehrkräfte sollen sich bitte zusätzlich über das FIBS-Portal anmelden. Auch ehrenamtliche Lesepat*innen und weitere Interessierte an der Leseförderung und Medienbildung von Kindern sind willkommen.

Die Anmeldung ist ab sofort hier möglich.


Anmeldeschluss ist der 14. März 2021. Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze sind allerdings begrenzt. Die angemeldeten Teilnehmer*innen erhalten vor dem Veranstaltungstermin einen Teilnahmelink (Zoom).

Alle Teilnehmer*innen der Fortbildung können das Buch „Medienbildung und Literacy in Kindergarten und Schule“ zum Vorzugspreis von 15 Euro erwerben (regulärer Preis 24,95 Euro). Hierfür genügt eine eMail an medien@afg-im-netz.de mit Vorlage der Anmeldebestätigung.

Ansprechperson:
Ramona Gebhard, Bildungsbüro
bildungsbuero@lra-fo.de


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Pressemitteilung von der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
Nutzung und Nutzen von Medien in Kindergärten und Schulen


Institut für Buchwissenschaft der FAU schließt die letzte Phase eines dreijährigen Forschungsprojekts im Landkreis Forchheim ab

Kinder beziehungsweise Jugendliche und Medien – das ist seit jeher ein kontrovers diskutiertes Thema. Gerade, wenn es um digitale Medien geht, finden Erwachsene meist: weniger ist mehr. Doch sollten Kinder tatsächlich lieber ganz die Finger von Fernseher, PC oder Smartphone lassen? Und stimmt es, dass junge Leute mit Büchern überhaupt nichts mehr anfangen können, sondern lieber Internet-Influencern folgen? Solchen und weiteren Fragen gingen im Rahmen des Projekts „Medienbildung und Literacy in Kindergärten und Schulen“ von 2017 bis 2019 Forschende des buchwissenschaftlichen Instituts der FAU in Zusammenarbeit mit der Akademie für Ganztagsschulpädagogik und dem Bildungsbüro des Landkreises Forchheim auf den Grund.
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Veröffentlichung der Publikation zum
Projekt "FOrlesen!"
Die verschiedenen Leseförderprojekte des Bildungsbüros in den Jahren 2017 bis 2020 wurden vom Institut für Buchwissenschaft der Universität Erlangen-Nürnberg wissenschaftlich begleitet. Die Zusammenfassung der Ergebnisse sowie daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen nicht nur für die „analoge“, sondern auch für die digitale Mediennutzung sind unter dem Titel "Medienbildung und Literacy in Kindergarten und Schule" ab sofort im Buchhandel bestellbar.

Informationen zum Buch

Blick ins Buch

Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“

 – Eintauchen in die Welt der Bücher: Kultusstaatssekretärin Anna Stolz besucht Buchhandlung in Karlstadt und stellt das Welttagsbuch „Abenteuer in der Megaworld“ vor

MÜNCHEN/KARLSTADT. „Ich möchte heute mit Ihnen eintauchen in die Welt der Bücher“, begrüßte Kultusstaatssekretärin Anna Stolz die Gäste in der Buchhandlung „Schöningh BücherEcke“ in Karlstadt. Die Schülerinnen und Schüler unter den Besuchern hatten sogar eine Eintrittskarte dabei: Gutscheine für das Welttagsbuch „Abenteuer in der Megaworld“, das sie im Rahmen der Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ von der Buchhandlung erhalten sollten.

Das Abenteuerbuch, geschrieben von Sven Gerhardt, hat auch in Anna Stolz eine begeisterte Leserin gefunden und so berichtete die Kultusstaatssekretärin von den Erlebnissen der vier Freunde Magnus, Mithat, Vicky und Flora im Erlebnispark „Megaworld“. Den spannendsten Teil ließ Anna Stolz dabei natürlich offen, denn, so die Staatssekretärin: „Nur wer Bücher selber liest, kann der Fantasie freien Lauf lassen und dabei neue Welten entdecken. Literatur kann unendlich viel, sie macht uns nachdenklich und bringt uns oft gleichzeitig zum Lachen.“

Leseförderung gelingt gemeinsam

Die Leseförderung ist der Staatssekretärin daher ein besonderes Anliegen – sei es im Rahmen des Unterrichts, bei Vorlesewettbewerben, Leseabenden oder bei Aktionen anlässlich des „Welttags des Buches“. Anna Stolz ist überzeugt: „Lesen kann eine wunderbare Wirkung entfalten. In der Literatur erweitern wir unseren Horizont und lernen vielleicht sogar uns selber ein bisschen besser kennen. Die Leseförderung gelingt, wenn wir das Interesse der jungen Menschen wecken und als Schule mit den Eltern, Buchhandlungen und vielen weiteren Partnern zusammenwirken.“

Im Rahmen des „Welttags des Buches“ und der Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ löste die Staatssekretärin anschließend die Buchgutscheine der Schülerinnen und Schüler einer 6. Klasse des Johann-Schöner-Gymnasiums Karlstadt ein, die durch ihre Klassensprecher vertreten wurden. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen die Begeisterung am Lesen zu vermitteln. Dabei soll auch Heranwachsenden, die noch nicht gut Deutsch sprechen oder sprachliche Probleme haben, der Zugang zum Lesen eröffnet werden. Der Romantext ist zu diesem Zweck durch einen 32-seitigen Comic des Illustrators Timo Grubing erweitert.

Leseförderung ist ein gesamtgesellschaftliches Projekt und kann nur gemeinsam gelingen. So bedankte sich auch Dr. Klaus Beckschulte, der als Geschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern e.V., ebenfalls in Karlstadt war, noch einmal ausdrücklich bei allen Verantwortlichen des Projektes: „Die Aktion ‚Ich schenk dir eine Geschichte‘ ist nur durch den unermüdlichen Einsatz der vielen Buchhändlerinnen und Buchhändler möglich. Aber auch darüber hinaus leisten Buchhandlungen sowie Verlage einen bewundernswerten Beitrag für die Leseförderung. In diesem Zusammenhang gilt der Verlagsgruppe Random House für ihre Initiative und zentrale Rolle bei der Realisierung der Aktion ‚Ich schenk dir eine Geschichte‘ ein besonderer Dank.“

 Was ist der „Welttag des Buches“?

Anlass der Aktion, zu der das Bayerische Kultusministerium gemeinsam mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern einlädt, ist der „Welttag des Buches“ und die Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“. Der „UNESCO-Welttag des Buches“ findet jährlich am 23. April statt. Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte in ganz Deutschland bieten zu diesem Anlass vielfältige Aktionen, um vor allem Kinder und Jugendliche für das Lesen zu gewinnen. „Ich schenk dir eine Geschichte“ wurde dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie auf das zeitliche Umfeld zu Schuljahresbeginn und damit in die Nähe des „Welttags der Kinder“ verschoben.

An der Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ zum „Welttag des Buches“ beteiligten sich im Schuljahr 2019/2020 rund 1.000.000 Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland, darunter rund 190.000 in Bayern. Im Jahr 2019 haben 7.300 Klassen in ganz Bayern mitgemacht. Gegen einen Gutschein können die Kinder das Taschenbuch „Abenteuer in der Megaworld“ in einer der teilnehmenden Buchhandlungen kostenlos abholen.

„Ich schenk Dir eine Geschichte“ wird durchgeführt vom Bundesverband und den Landesverbänden des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels gemeinsam mit der Stiftung Lesen und dem cbj Verlag und bundesweit unterstützt von den Buchhändlern vor Ort, der Deutschen Post AG, dem ZDF und den Kultusministerien der Länder.

Ein Foto des Besuches von Frau Staatssekretärin steht am 2. Oktober 2020 ab ca. 15.00 Uhr zum kostenfreien Download unter

https://www.km.bayern.de/ministerium/staatssekretaerin-fuer-unterricht-und-kultus/pressebilder-zum-download.html zur Verfügung.


Weitere Informationen finden Sie unter https://www.welttag-des-buches.de

 

(Vor-)Lesen, Spielen und Lernen in Zeiten von Corona

Sehr geehrte Damen und Herren, Partner und Freunde,

die aktuelle Situation fordert Flexibilität, Geduld und Einfallsreichtum – nicht nur von uns in der Stiftung Lesen, sondern vor allem von den vielen Eltern, die derzeit ihre Kinder zuhause betreuen. Um diese tatkräftig zu unterstützen, haben wir einen neuen Service-Bereich unter www.stiftunglesen.de eingerichtet. Dort finden Eltern jede Menge digitalen Lesestoff, Bastelideen und Apps für Kinder, um die Tage zuhause mit Geschichten und kreativen Ideen zu füllen. Für Lehrkräfte, die ihre Schülerinnen und Schüler trotz Entfernung mit Lernmaterial versorgen wollen, haben wir verschiedene Impulse sowie Webinare und Tutorials zusammengestellt.

Bleiben Sie gesund!

Mit den besten Grüßen
Ihre Stiftung Lesen

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„FOrlesen!“ auf der Leipziger Buchmesse am
23. März 2019


Mitarbeiterinnen des Bildungsbüros des Landkreises Forchheim haben das Leseförderprojekt „FOrlesen!“ auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt. Sie nahmen an einer Podiumsdiskussion am Gemeinschaftsstand der Buchwissenschaften an deutschen Universitäten teil. Thema des Beitrags war „Mediensozialisation im Kindesalter“ und das Kooperationsprojekt „Literacy in Kindergärten und Schulen“ zwischen Bildungsbüro, Akademie für Ganztags- schulpädagogik (AfG) und dem Institut für Buchwissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU).

Auf dem Podium (v.l.n.r.): Heike Maria Schütz (Geschäftsführung AfG), Dr. Julia Schilling, Ramona Gebhard (beide Bildungsbüro Forchheim) mit den Studentinnen Sophia Paramalingam (Projektvorstellung FAU) und Paula Pfeiffer (Moderation).

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Fortbildungsreihe „FOrlesen!“

Die Leseförderung steht im Landkreis Forchheim im besonderen Fokus des Bildungsbüros.

Die 1. Bildungskonferenz der Bildungsregion Landkreis Forchheim stand deshalb unter dem Motto „Lesen“ und brachte mehr als 130 Engagierte und Interessierte – darunter über 30 ehrenamtliche Lesepaten – zusammen.

Aufgrund der großen Resonanz bot das Bildungsbüro daher allen Interessierten im Frühjahr/Sommer 2018 eine Fortbildungsreihe rund um die Leseförderung an.

 

Auf vielfachen Wunsch wurden die Workshops der Bildungskonferenz erneut angeboten und konnten nun nacheinander besucht werden. Damit wurde die Bildungsgrundlage unserer Kinder im Rahmen von Lesestunden und Projekten weiterhin gefördert. Gleichzeitig wollten wir so das ehrenamtliche Engagement von Lesepaten und Büchereimitarbeitern unterstützen und anerkennen.

Großer Erfolg der Fortbildungsreihe „FOrlesen“.

Der Auftakt der Fortbildungsreihe fand am 20. April im Schulzentrum Gräfenberg statt. Nach der Begrüßung durch Landrat Dr. Hermann Ulm gaben erfahrene Dozenten der Akademie für Ganztagsschulpädagogik (AfG) Tipps zur Auswahl der Lektüre und zur Gestaltung von Lesestunden mit Kindern. Die Veranstaltung war Teil einer ganztägigen Fortbildung im Zusammenhang mit dem etablierten Leseförderprogramm fun-reader der Offenen Ganztagsschule Gräfenberg.....weiterlesen (pdf)

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Weitere Information zu FOrlesen II:

Derzeit wird das Projekt "FOrlesen" zusammen mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg an den Grundschulen im Landkreis Forchheim fortgesetzt. Nähere Informationen (Dokumentation) erhalten Sie im Herbst/Winter 2018.

Einladungsflyer  

Anmeldeformular

Detaillierte Workshopbeschreibung

Flyer Auftaktveranstaltung (AfG)


Weitere Aktivitäten im Rahmen der Leseförderung

Bereits seit 2016 fördert das Bildungsbüro Lesepatenschaften an Kindertageseinrichtungen durch die Bereitstellung von Lesekoffern mit altersgerechter Literatur. An mehr als der Hälfte der Kindertageseinrichtungen sind inzwischen ehrenamtliche Lesepaten im Einsatz.

Im Kooperationsprojekt „FOrlesen!“ mit der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg haben sich Studenten der Buchwissenschaft mit diesen Lesepaten an Kindertageseinrichtungen beschäftigt und die Ergebnisse ihrer Untersuchung bei der 1. Bildungskonferenz am 23. September 2017 vorgestellt

(Zusammenfassung der Ergebnisse aus Projektphase 1).

Im Wintersemester 2017/18 wurden in einer zweiten Projektphase die Grundschulen im Landkreis zu ihrer Mediennutzung und zur Leseförderung (z.B. durch Lesepaten) befragt. Die Projektleitung hat jeweils Dr. Volker Titel, Institut für Buchwissenschaft an der FAU Erlangen.

 

Literaturempfehlungen