Jungforschertag



Am 23. November 2017 fand auf Burg Feuerstein der 2. Jungforschertag im Landkreis Forchheim statt. Der Zweck der Veranstaltung war eine Vertiefung der schulartübergreifenden Vernetzung in der MINT-Förderung sowie der Brückenschlag zwischen Unterricht und Praxis in naturwissenschaftlich-technologischen Fächern.
Nach dem großen Erfolg der ersten Veranstaltung im Jahr 2015 hat sich das Bildungsbüro gemeinsam mit FOrsprung e.V. zu einer Fortsetzung der Reihe entschlossen und gemeinsam mit engagierten Schulleitern und Lehrern eine zweite Auflage geplant und durchgeführt. Die Teilnahme war kostenlos und alle allgemeinbildenden Schulen im Landkreis waren eingeladen.

 So versammelten sich am 23. November gegen 9 Uhr morgens knapp 150 Schülerinnen und Schüler aus 14 Schulen (Grundschulen, Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien und Pestalozzischule) im Blauen Saal der Burg Feuerstein, um in den verschiedensten Workshops praktische Anwendungsmöglichkeiten des Unterrichtsstoffs in Physik, Chemie, Mathematik oder Informatik kennen zu lernen. Neu war in diesem Jahr die Beteiligung von lokalen Unternehmen (Siemens, Kennametal, Telekom, Ikratos), die Beispiele aus ihrem Geschäftsbereich präsentierten und so einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung leisteten.

 Nach der Anreise mit Bussen aus dem ganzen Landkreis wurden die Teilnehmer zunächst von Bildungsreferent Joannis Platis sowie von Landrat Dr. Hermann Ulm begrüßt. Letzterer stellte sich anschließend gemeinsam mit Dr. Cordula Haderlein, der ehemaligen Schulleiterin der Adalbert-Stifter-Schule und seit kurzem Mitarbeiterin im Staatlichen Schulamt Forchheim, den Fragen der Schülerinnen und Schüler. So erfuhr man beispielsweise, dass der Landrat als Kind selbst gerne forschte und am liebsten Paläontologe geworden wäre. Aufgrund der geringen Beschäftigungsmöglichkeiten in diesem Gebiet hat er sich aber doch für Lehramt entschieden und dann immerhin in Geografie seine Doktorarbeit geschrieben – obwohl er das Fach Erdkunde in der Schule nicht besonders mochte.

 Die danach folgenden Workshops waren für die Viert- bis Zehntklässler nach Altersklassen geordnet und wurden jeweils vormittags und nachmittags angeboten, so dass jeder die Möglichkeit zur Teilnahme an zwei verschiedenen Themen hatte:

- Mathezauberei (Fr. Hanna & Fr. Münchmeier, Realschule Ebermannstadt)

- Besuch der Sternwarte mit Anwendungsbeispiel (Dr. Fleischmann,
  Sternwarte Feuerstein)

- Experimente zur Solarenergie (Ikratos)

- Programmierung (Fr. Röder, Siemens)

- Elektrischer Würfel (Siemens)

- Faszination Nanotechnologie (Initiative Junger Forscherinnen und
  Forscher e.V.)

- Bionik (Initiative Junger Forscherinnen und Forscher e.V.)

- Physik zum Anfassen – Phänomene des Lebens (Silke Schür,
  Schulleitung Grundschule Effeltrich)

- Elektrische Lösung des „Ziegenproblems“ (Dr. Carsten Schür)

- Projekt Rosenkavalier – Gestalten mit Metall (Kennametal)

- Digitalisierung und Glasfaser (Telekom)

- Alarmanlage selbst bauen (Dr. Carsten Schür)

- Wärmeenergie (Dr. Friedrich Oehme)

 

In der Mittagspause versorgte die Küche auf Burg Feuerstein die insgesamt etwa 200 Schüler, Lehrkräfte und Dozenten mit einem reichhaltigen warmen Mittagessen.

Nach Abschluss des 2. Workshops trafen sich alle Teilnehmer noch einmal im Blauen Saal. Nach einem Kurzfilm über den Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ und ein Abschlussexperiment, vorgeführt von Dr. Carsten Schür, traten alle die Heimreise an. Auf Nachfrage, wie ihnen der Tag gefallen hat, hoben die meisten Schüler den Daumen nach oben.
 
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